Pflegeimmobilien in Niedersachsen als Kapitalanlage

Niedersachsen ist durch große Flächenanteile mit alternder Bevölkerung und wenig Neubauprojekten geprägt – eine Kombination, die strukturelle Unterversorgung erzeugt. Insbesondere im Umland der kleineren Städte und in ländlichen Regionen fehlen ausreichend Pflegeplätze, was für früh investierende Kapitalanleger günstige Bedingungen schafft. Die vergleichsweise moderaten Grundstückspreise außerhalb von Hannover senken die Einstiegskosten.

Demografische Entwicklung in Niedersachsen

Der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung beträgt in Niedersachsen aktuell 22,1 %. Strukturelle Unterversorgung in ländlichen Regionen wächst weiter, da Neubauprojekte sich auf städtische Zentren konzentrieren und ländliche Standorte vernachlässigt werden.

Seniorenanteil
22,1 %
Pflegeeinrichtungen
ca. 1.200

Pflegemarkt Niedersachsen: Angebot und Nachfrage

Niedersachsen zählt derzeit ca. 1.200 stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen. Die demografische Prognose zeigt, dass der Bedarf an Pflegeplätzen bis 2035 deutlich steigen wird – bei gleichzeitig begrenzter Neubaupipeline in vielen Regionen des Bundeslandes.

Für Kapitalanleger bedeutet diese Konstellation ein strukturell günstiges Nachfrage-Angebots-Verhältnis, das die Verhandlungsposition professioneller Betreiber gegenüber Investoren stärkt und Leerstandsrisiken begrenzt.

Attraktive Standorte in Niedersachsen

Besonders gefragte Standorte für Pflegeimmobilien in Niedersachsen sind Hannover, Braunschweig, Osnabrück sowie Wolfsburg. Diese Städte verbinden ausreichende Infrastruktur für den Pflegebetrieb mit nachhaltiger Mieternachfrage und stabilen Bevölkerungsprognosen.

Einzigartiger Marktfaktor

Große ländliche Flächen mit alternder Bevölkerung und wenigen Neubauprojekten – strukturelle Unterversorgung macht Niedersachsen zu einem der attraktivsten Märkte für antizyklische Investoren.

Steuerliche Vorteile für Kapitalanleger

Pflegeimmobilien, die als Kapitalanlage erworben werden, ermöglichen die reguläre Gebäudeabschreibung nach § 7 Abs. 4 EStG in Höhe von 2 % pro Jahr (bei Baujahr vor 1925: 2,5 %). Bei Neubauprojekten kann unter bestimmten Voraussetzungen die degressive AfA nach § 7g EStG genutzt werden.

Darüber hinaus sind laufende Bewirtschaftungskosten, Zinsen auf Fremdkapital sowie Verwaltungskosten als Werbungskosten steuerlich absetzbar. In Kombination mit der strukturellen Nachfrage und indexierten Mietverträgen (häufig 20–25 Jahre Laufzeit mit seriösen Betreibern) bieten Pflegeimmobilien ein attraktives Rendite-Steuer-Profil für Gutverdiener.

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