Sachsen weist mit über 26 % den höchsten Seniorenanteil aller deutschen Bundesländer auf. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen übersteigt die verfügbaren Pflegeplätze strukturell, was auf absehbare Zeit anhält. Trotz des hohen Bedarfs liegen die Kaufpreise für Pflegeimmobilien in Sachsen deutlich unter westdeutschem Niveau, was für renditebewusste Kapitalanleger ein günstiges Einstiegsfenster bietet.
Demografische Entwicklung in Sachsen
Der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung beträgt in Sachsen aktuell 26,3 %. Sachsen hat bereits heute die größte strukturelle Pflegelücke aller Bundesländer – der Bedarf übersteigt das Angebot dauerhaft, mit weiter wachsender Schere bis 2035.
- Seniorenanteil
- 26,3 %
- Pflegeeinrichtungen
- ca. 950
Pflegemarkt Sachsen: Angebot und Nachfrage
Sachsen zählt derzeit ca. 950 stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen. Die demografische Prognose zeigt, dass der Bedarf an Pflegeplätzen bis 2035 deutlich steigen wird – bei gleichzeitig begrenzter Neubaupipeline in vielen Regionen des Bundeslandes.
Für Kapitalanleger bedeutet diese Konstellation ein strukturell günstiges Nachfrage-Angebots-Verhältnis, das die Verhandlungsposition professioneller Betreiber gegenüber Investoren stärkt und Leerstandsrisiken begrenzt.
Attraktive Standorte in Sachsen
Besonders gefragte Standorte für Pflegeimmobilien in Sachsen sind Leipzig, Dresden, Chemnitz sowie Zwickau. Diese Städte verbinden ausreichende Infrastruktur für den Pflegebetrieb mit nachhaltiger Mieternachfrage und stabilen Bevölkerungsprognosen.
Einzigartiger Marktfaktor
Höchster Seniorenanteil aller Bundesländer (über 26 %) bei gleichzeitig niedrigen Kaufpreisen – nirgendwo in Deutschland ist die Relation zwischen struktureller Nachfrage und Einstiegskosten günstiger.
Steuerliche Vorteile für Kapitalanleger
Pflegeimmobilien, die als Kapitalanlage erworben werden, ermöglichen die reguläre Gebäudeabschreibung nach § 7 Abs. 4 EStG in Höhe von 2 % pro Jahr (bei Baujahr vor 1925: 2,5 %). Bei Neubauprojekten kann unter bestimmten Voraussetzungen die degressive AfA nach § 7g EStG genutzt werden.
Darüber hinaus sind laufende Bewirtschaftungskosten, Zinsen auf Fremdkapital sowie Verwaltungskosten als Werbungskosten steuerlich absetzbar. In Kombination mit der strukturellen Nachfrage und indexierten Mietverträgen (häufig 20–25 Jahre Laufzeit mit seriösen Betreibern) bieten Pflegeimmobilien ein attraktives Rendite-Steuer-Profil für Gutverdiener.
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