Pflegeimmobilien in Schleswig-Holstein als Kapitalanlage

Schleswig-Holstein profitiert von einer doppelten Nachfragedynamik: der natürlichen Alterung der einheimischen Bevölkerung und der Zuwanderung älterer Menschen aus Hamburg und dem Hamburger Umland, die Ruhestand und Pflege in attraktiver Umgebung verbinden. Küstenlagen und Seengebiete sind besonders gefragt, was die Preise für Pflegeimmobilien in diesen Regionen stützt.

Demografische Entwicklung in Schleswig-Holstein

Der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung beträgt in Schleswig-Holstein aktuell 22,6 %. Starke Zuwanderung älterer Menschen aus dem Hamburger Umland verstärkt die ohnehin wachsende Nachfrage – besonders an Küsten- und Seelagen.

Seniorenanteil
22,6 %
Pflegeeinrichtungen
ca. 580

Pflegemarkt Schleswig-Holstein: Angebot und Nachfrage

Schleswig-Holstein zählt derzeit ca. 580 stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen. Die demografische Prognose zeigt, dass der Bedarf an Pflegeplätzen bis 2035 deutlich steigen wird – bei gleichzeitig begrenzter Neubaupipeline in vielen Regionen des Bundeslandes.

Für Kapitalanleger bedeutet diese Konstellation ein strukturell günstiges Nachfrage-Angebots-Verhältnis, das die Verhandlungsposition professioneller Betreiber gegenüber Investoren stärkt und Leerstandsrisiken begrenzt.

Attraktive Standorte in Schleswig-Holstein

Besonders gefragte Standorte für Pflegeimmobilien in Schleswig-Holstein sind Kiel, Lübeck, Flensburg sowie Norderstedt. Diese Städte verbinden ausreichende Infrastruktur für den Pflegebetrieb mit nachhaltiger Mieternachfrage und stabilen Bevölkerungsprognosen.

Einzigartiger Marktfaktor

Starke Rentner-Zuwanderung aus dem Hamburger Umland kombiniert mit Nachfrage nach attraktiven Küstenlagen – Schleswig-Holstein erzeugt eine der stabilsten demografischen Nachfragestrukturen für Pflegeimmobilien.

Steuerliche Vorteile für Kapitalanleger

Pflegeimmobilien, die als Kapitalanlage erworben werden, ermöglichen die reguläre Gebäudeabschreibung nach § 7 Abs. 4 EStG in Höhe von 2 % pro Jahr (bei Baujahr vor 1925: 2,5 %). Bei Neubauprojekten kann unter bestimmten Voraussetzungen die degressive AfA nach § 7g EStG genutzt werden.

Darüber hinaus sind laufende Bewirtschaftungskosten, Zinsen auf Fremdkapital sowie Verwaltungskosten als Werbungskosten steuerlich absetzbar. In Kombination mit der strukturellen Nachfrage und indexierten Mietverträgen (häufig 20–25 Jahre Laufzeit mit seriösen Betreibern) bieten Pflegeimmobilien ein attraktives Rendite-Steuer-Profil für Gutverdiener.

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